Unterrichtsfächer
von A bis Z
Die
speziell vom VMI entwickelten Lehrpläne stellen eine ausgewogene
Kombination aus fundiertem theoretischen Wissen und systematischem
Praxisunterricht dar, wodurch die Studierenden gezielt mit den umfangreichen
Möglichkeiten der modernen Musik vertraut gemacht werden, um
anschließend möglichst perfekt auf die unterschiedlichen
Tätigkeitsfelder der Musikbranche vorbereitet zu sein.
Akkordschulung
Durch
dieses Ergänzungsfach soll eine strikte Trennung zwischen "Solo
und Begleitung" weitestgehend aufgehoben werden, um im Akkordspiel
ähnlich "frei" zu werden, wie in der Improvisation mit Tonleitern.
Zum Lehrinhalt zählt u. a. die Behandlung von Drei- und Vierklängen,
Akkordverwandtschaften, Drop2 und Drop3, erweiterte und alterierte
Akkordformen, Quarten-Voicings, Slash Chords, Clusters, Spread-Chords,
Polychords, Upper Structure Triads sowie der richtige Umgang mit Intros,
voice leading, chordmelody u. ä. Darüber hinaus erlernen
die Studierenden verschiedenste Techniken, aus denen sich kreative
und individuelle Akkordsysteme entwickeln lassen, um damit ein bloßes
Auswendiglernen unzähliger Akkorde zu vermeiden.
Chor
Innerhalb
des von der amerikanischen Sängerin und VMI-Dozentin Leila Thigpen
geleiteten Freifaches Chor werden neben verschiedenen Stimmbildungs-
und Intonationsübungen vor allem ausgewählte Kompositionen
der Jazz- und Popularmusik in mehrstimmigen Versionen und speziellen
Arrangements erarbeitet.
Computerunterstütztes Komponieren
Der Computer als Arbeitswerkzeug für Komponisten gewinnt in der heutigen Zeit zunehmend an Bedeutung. Neben der Einführung in verschiedene Softwaretools steht daher der Umgang mit zufalls-, pattern- und regelbasierende algorithmische Modelle, Interaktionen mit digitaler Soundgestaltung und Tonverfremdung, Live-elektronische Verarbeitungstechniken sowie das Formalisieren und Programmieren kompositorischer Ideen im Vordergrund.
Ensemble
/ Live Performance
Als
besonderer Schwerpunkt der Studienlehrgänge zählt das Unterrichtsfach
"Ensemble/Live Performance". Hierbei werden verschiedenste Referenzkompositionen
mit erfahrenen und international tätigen Musikern und Dozenten
erarbeitet, um später ein umfassendes Repertoire für die
unterschiedlichen Live- und Studio-Situationen zur Verfügung
zu haben bzw. eine möglichst breit gefächerte und fundierte
Routine im Zusammenspiel mit anderen MusikerInnen zu erlangen.
Neben
verschiedenen Stilisten wie z.B. Rock, Pop, Jazz, Blues, Soul, Funk,
Latin, Reggae, Country, HipHop, oder Fusion wird besonderes Gewicht
auf die Bereiche Dynamik, Interaktion, Repertoire, Auf- und Abbau
von Spannungsbögen, Ausbau der Blattlesefähigkeit sowie
der Schulung des musik. Kurz- und Langzeitgedächtnisses gelegt.
Nicht
zuletzt soll dieses Unterrichtsfach auch dazu beitragen, die Bühnenpräsenz
der angehenden MusikerInnen zu verbessern. Gefördert werden soll
dies unter anderem durch regelmäßig stattfindende "Live
Performances", die sowohl am VMI als auch bei verschiedenen Clubs
und Veranstaltern organisiert werden.
Die in diesem Unterrichtsfach erarbeiteten Kompositionen werden kontinuierlich
geprobt, besprochen, analysiert, aufgezeichnet sowie (ab dem 3. Semester)
in regelmäßigen Abständen der Öffentlichkeit
präsentiert.
Formenlehre
der Jazz- und Popularmusik
In
diesem Unterrichtsfach werden maßgebliche Formen der Jazz- und
Popularmusik, verschiedene formale Gestaltungsmöglichkeiten,
Möglichkeiten der Interaktion, Aufbau von Spannungsbögen,
verschiedene "Feels", der sichere Umgang mit Half- & Double-Time,
dynamische Möglichkeiten, Breaks, Kicks, Intros, Endings u. ä.
gelehrt und kontinuierlich geübt.
Formenlehre
und Strukturanalyse
Um
ein umfassendes Wissen über die gesamte Entwicklung der Musik
zu erlangen, wie sich die verschiedenen musikalischen Formen und Strukturen
im Laufe der Zeit entwickelt und verändert haben, werden in diesem
Unterrichtsfach alle grundlegenden Informationen über die relevanten
Vorläufer der modernen Musik vermittelt.
Gehörbildung
und Solféggio
Im
Unterrichtsfach "Gehörbildung und Solféggio" wird ein
systematisches Erkennen aller leitereigenen Intervalle, Modes und
Akkordformen mittels Solfége (die Intervalle werden mittels
Silben gesungen, um sie dadurch besser „abspeichern“ zu können)
kontinuierlich trainiert, wodurch in weiterer Folge auch das Transkribieren
und Improvisieren nach Gehör entscheidend verbessert werden kann.
Darüber hinaus wird durch wöchentliche Melodie-, Harmonie-
und Rhythmus-Diktate das musikalische Gehör kontinuierlich geschult.
Ziel dieses Faches ist es, ein so genanntes „relatives Gehör“
zu entwickeln.
Harmonielehre
Das
Unterrichtsfach Harmonielehre dient in erster Linie dazu, durch ein
besseres harmonisches Verständnis ein möglichst umfassendes,
musikalisches Wissen zu erwerben, den harmonischen Aufbau von Kompositionen,
Akkorden und Skalen besser zu verstehen, um später auch selbst
in der Lage zu sein, harmonisch interessante Stücke schreiben
oder Fremdkompositionen bearbeiten zu können.
Akkord- und Skalenaufbau, Analysen, Tensions, Guidetones, Avoid Notes,
Akkord- und Terzverwandtschaften, Sekundärdominanten, Modulationen,
Moll-Subdominanten, Sustitutionen, Passing Diminished Chords, Modal
Interchange, Superimposition, Turnaround, Kadenzen u.ä. sind
Bestandteil dieses Unterrichtsfaches und werden durch praktische Übungen
und konkrete Beispiele kontinuierlich erarbeitet.
Die
Studierenden sind in der Regel bereits ab dem 2. Semester am VMI in
der Lage, Form und funktionsharmonischen Aufbau von Kompositionen,
harmonische Spannungsbögen, Substitutionsmöglichkeiten u.
ä. schnell zu erkennen. Durch dieses tiefere Verständnis
sind die angehenden Musiker in der Lage, besser auf die jeweiligen
Kompositionen einzugehen und reflexartig die richtige Auswahl des
gewünschten Tonmaterials zu treffen, wodurch auch andere Bereiche
wie z.B. Improvisation, Interpretation oder Interaktion maßgeblich
verbessert werden.
Improvisation
Für
das Unterrichtsfach "Improvisation", das einen weiteren Schwerpunkt
der Ausbildungsmöglichkeiten am VMI darstellt, entwickelte das
Institut einzigartige, aufeinander aufbauende und mit detaillierten
Anleitungen versehene Unterrichtskonzepte, welche die Möglichkeit
bieten, systematisch an diesen komplexen Bereich heranzugehen.
Das
gesamte Material wird anhand verschiedener Systeme und Improvisationskonzepte
erlernt, welche es den Studierenden ermöglichen soll, ein melodisches,
harmonisches und rhythmisches Improvisationsvokabular zu entwickeln,
um dadurch für die unterschiedlichsten Live- und Studio-Situationen
geschult und umfassend ausgebildet zu sein.
Um
eine möglichst praxisnahe Unterrichtung zu garantieren bzw. eine
eventuelle "Theorielastigkeit" weitestgehend zu vermeiden, wird die
Verarbeitung des Materials mit professionellen und international tätigen
Dozenten kontinuierlich trainiert und ausgebaut.
Je
nach Instrument werden in diesem Unterrichtsfach verschiedene Bereiche
der Improvisation, wie z.B. Intervalle, Tonleitern, Modes, Motive,
Patterns, Dreiklänge, Arpeggien, Turnarounds, Kadenzen, Inside/Outside,
Melodic Voice Leading, Guidetones, Superimposition, Non-tonal-Chromaticism
behandelt.
Instrumentenkunde
Im
Ergänzungsfach "Instrumentenkunde" erlernen die StudentInnen
die geschichtliche Entwicklung der einzelnen Instrumente, Unterschiede
zwischen Holzblas- und Blechblasinstrumenten, welche Instrumente zu
den transponierenden und welche zu den nicht transponierenden zählen,
welche Relevanz dies auf die musikalische Praxis haben kann und vieles
andere mehr.
Komposition
und Arrangement
Ab
dem 3. Studienjahr am VMI werden im Unterrichtsfach "Komposition und
Arrangement" vier Semester lang alle notwendigen Grundlagen gelehrt,
um für verschiedene Besetzungen zeitgemäße Kompositionen
und perfekt notierte Arrangements erstellen zu können.
Anwendung von Akkord-Skalen-Theorien, funktionale Konzepte, Kadenzen,
Sequenzen, Fortschreitungen, Substitutions- und Reharmonisationsmöglichkeiten,
Kontrapunkt, modaler Austausch, Poly-Modalitäten, Slash Chords,
Pivot Chords, Upper Structure Triads, Multitonic Systems, Constant
Structures u. a. mehr sind Gegenstand dieses Ergänzungsfaches.
Darüber hinaus werden kontinuierlich, aufbauend und umfassend
verschiedenste Kompositions- und Arrangiertechniken mit vielen praktischen
und zeitgemäßen Beispielen erarbeitet.
Live
Performance
Als
integrierter Bestandteil der Ausbildung werden vom VMI regelmäßig
öffentliche Konzerte am VMI sowie bei verschiedenen Veranstalter
und Music-Clubs organisiert, wodurch es den angehenden MusikerInnen
ermöglicht werden soll, bereits während des Studiums eine
möglichst große Live-Erfahrung und zu sammeln.
Besondere
Beachtung wird hierbei darauf gelegt, dass das Ausmaß und die
Anforderungen der öffentlichen Konzerte den Bedürfnissen
der Studierenden innerhalb der jeweiligen Ausbildungsstufen entspricht.
Dementsprechend gestaltet sich auch die Anzahl der Auftritte pro Semester,
die im Laufe des Studiums am VMI kontinuierlich ausgebaut werden.
Im Anschluss an diese Konzerte finden in der Regel ausgiebige Sessions
mit StudentInnen und DozentInnen des VMI statt.
Rhythmusgruppenschulung
In
diesem Unterrichtsfach wird in erster Linie das Zusammenspiel und
die Interaktion innerhalb von Rhythmusgruppen trainiert. Zur Anwendung
kommen dabei verschiedene Stilistiken wie z.B. Rock, Pop, Jazz, Soul,
Blues, Funk, Latin, Reggae, Country, HipHop, Fusion u.ä., die
aufgrund ihrer Auswahl eine Vielzahl an technischen und musikalischen
Möglichkeiten repräsentieren.
Ziel
dieser Lehrveranstaltungen ist es, einerseits ein möglichst perfektes
Timing und rhythmische Sicherheit zu erlangen und andererseits die
Funktion und Aufgabe der einzelnen Instrumente innerhalb einer Rhythm-Section
besser kennenzulernen. Musikalische „Notwendigkeiten“ wie beispielsweise
Tempi schätzen und variieren, Umdeutungen des Metronomklicks
oder Time memory werden dabei ebenso kontinuierlich trainiert wie
verschiedenste Groove-Patterns oder ungerade Taktarten.
Rhythmusschulung
Wie
in vielen anderen Unterrichtsfächern hat das VMI auch hier einen
einzigartigen Lehrplan entwickelt, bei dem im ersten Semester des
Studiums ein Teil des vorgestellten Notenmaterials mittels Silben
gesungen wird. Ziel dieser Übungen ist es, ein mitzählen
unmöglich zu machen, wodurch die betreffenden Notenwerte in weiterer
Folge nur noch empfunden werden. Die StudentInnen entwickeln dadurch
schnell die Fähigkeit des rhythmischen Notenlesens und verbessern
generell ihr rhythmisches Spiel durch die Bearbeitung verschiedenster
rhythmischer Muster, Phrasierungsarten und Grooves.
Ausgehend von einfachen Beispielen werden alle rhythmischen Möglichkeiten
von Ganzen- bis Sechzehntelnoten, gebundenen und punktierten Noten,
Triolen, Duolen, Quintolen, 4/4-, 3/4-, 6/8-, 5/4-, 7/4-, 11/8-Rhythmen
usw. sowie Polyrhythmik und Polymetrik, aber auch time feel, phrasing,
comping, rhythmic placement, accent placement sowie verschiedenste
Interpretations- und Artikulationsmöglichkeiten erarbeitet.
Ab dem 2. Semester konzentriert sich der Unterricht in diesem Unterrichtsfach
vor allem auf eine perfekte Umsetzung verschiedener Rhythmik-Arrangements
unterschiedlichster Stilistiken.
Sightreading
Im
Unterrichtsfach "Sightreading" werden ausgehend von einfachen Beispielen
systematisch und aufbauend verschiedene Tonarten und rhythmische Motive
in der für die einzelnen Instrumente relevanten Notenschrift
durchgenommen und erarbeitet.
Auch bei relativ geringen Vorkenntnissen auf diesem Gebiet sind die
Studierenden durch den aufbauenden Lehrplan bald in der Lage, ganze
Stücke „vom Blatt“ zu spielen bzw. zu singen und in weiterer
Folge auch „vom Blatt“ zu improvisieren. Das "leidige" Thema Notenlesen
sollte dadurch nach den ersten beiden Semestern am VMI der Vergangenheit
angehören.
Medienkomposition und Filmmusik
Innerhalb dieses Ergänzungsfaches für Komposition bzw. Kompositionspädagogik wird der gesamte Bereich der Medien-, Film- und Bühnenmusik behandelt. Anleitungen zur Musikgestaltung für Werbung und Hörspiele sowie audiovisueller Musik, Videoclips oder Computerspiele bzw. diesbezüglichen Sound- und Musik-Designs (Soundinstallation, Remix, Synchronisation, Surround etc.) gelten daher als fixer Bestandteil dieses Unterrichtsfaches.
Musikgeschichte
Das
Ergänzungsfach "Musikgeschichte" soll den Studierenden als Ergänzung
zum praktischen Unterricht einen umfassenden Überblick von den
Anfängen der Musik bis zur Gegenwart vermitteln. Neben ausführlichen
Skripten mit detaillierten Informationen über die jeweiligen
Epochen werden dabei viele Hör- und Video-Beispielen vorgestellt.
Jazzgeschichte
Das
Ergänzungsfach "Jazzgeschichte" soll einen möglichst umfassenden
und spannenden Überblick über die Entstehung des Jazz bis
zu zeitgenössischen Formen vermitteln. Neben ausführlichen
Skripten mit detaillierten Informationen über die jeweiligen
Jazzstile werden in diesen Vorlesungen jede Menge an Hör- und
Video-Beispielen vorgestellt.
Geschichte
der Popularmusik
Als
Ergänzung zur allgemeinen Musikgeschichte sowie der speziellen
Jazzgeschichte werden in diesen Vorlesungen umfassende Informationen
über die Geschichte der Popularmusik vermittelt. So bietet dieses
Ergänzungsfach einen mitunter gänzlich neuen Einblick in
die Welt des Rock, Pop, Reggae, Hip-Hop usw. bis hin zu Hard Rock
und Heavy Metal. Neben ausführlichen Skripten mit detaillierten
Informationen über die jeweils relevanten Jahrzehnte der Popularmusik
werden in diesen Vorlesungen jede Menge an Hör- und Video-Beispielen
vorgestellt.
Percussion
"Percussion"
wird am VMI als so genanntes Freifach für Studierende angeboten
, die neben ihrem Haupt- und Zweitinstrument außerdem noch verschiedene
lateinamerikanische und afrikanische Rhythmen anhand unterschiedlicher
Percussionsinstrumente genauer kennenlernen möchten.
Darüber
hinaus stehen die Percussionsinstrumente den Studierenden permanent
für den Einsatz innerhalb unterschiedlicher Ergänzungsfächer,
wie z.B. "Ensemble / Live Performance" zur Verfügung. Nicht nur
Schlagzeuger gelingt es hierbei, neue Aspekte der musikalischen Gestaltung
kennenzulernen oder gar in eine neue Welt des Zusammenspiels einzutauchen.
Selbstmanagement
und Rechtsgrundlagen
Das
Unterrichtsfach "Selbstmanagement und Rechtsgrundlagen" dient in erster
Linie dazu, die Studierenden in Hinblick auf ihre spätere Karriere
als aktive MusikerInnen vorzubereiten.
Inhalt dieser Lehrveranstaltungen sind verschiedene "außermusikalische"
Bereiche wie z.B. Organisation und Selbstmanagement eigener Bands,
das richtige Erstellen von Konzertverträgen oder Honorarnoten,
steuer- und versicherungsrechtliche Details bei MusikerInnen, Urheberrechte
und Copyright, Medienarbeit, Finanzierungs- und Förderungsmöglichkeiten,
Sponsoring u. ä. m.
Studiopraktikum
Hierbei
werden verschiedene Details rund um den Bereich Recording, Mixing
und Mastering gelehrt, wie man aus einem heimischen PC schnell und
kostengünstig ein eigenes Tonstudio basteln kann, diesbezügliche
Computerprogramme richtig verwendet u. a. m. Das Ergänzungssfach
"Studiopraktikum" ist dabei in zwei Teile gegliedert, wobei "Studiopraktikum
I" alle theoretischen Grundlagen behandelt, und "Studiopraktikum II"
die praktische Anwendung dieser Informationen - von der richtigen
Mikrophonierung bis zur fertigen CD - durchspielt.
Vocal
Training
Im
Ergänzungsfach "Vocal Training" werden SängerInnen gezielt
im Bereich Stimmbildung und verschiedenen Gesangtechniken von professionellen
und international agierenden DozentInnen geschult.
Verschiedene Techniken rund um den Bereich der richtigen Atmung, Ausprache,
Körperhaltung, Intonation, Rhythmisierung, Phrasierung und Akzentuierung
sind ebenso Inhalt dieses ausschließlich für SängerInnen
zu belegenden Unterrichtsfaches, wie beispielsweise der stimmschonende
Ausbau des eigenen Tonumfanges, das aufbauende Erlernen verschiedener
Song-Interpretationen, die Behandlung mehrstimmiger Performances und
Background-Chöre, die Einführung in unterschiedliche und
zeitgenössische Stilistiken oder die kontinuierliche Erarbeitung
eines eigenen und individuellen Repertoires, das als Grundstein für
die spätere Karriere der angehenden SängerInnen dienen soll.
Zentrales
künstlerisches Hauptfach
Das
gewählte Hauptfach bietet neben dem Ensembleunterricht den eigentlichen
Schwerpunkt aller Studienlehrgänge am VMI. Im Gegensatz zu vielen
anderen Schulen haben Studierende des VMI in der Regel die Möglichkeit, innerhalb
ihres Studiums von einer Vielzahl an Hauptfachlehrern unterrichtet
zu werden, um dadurch ein möglichst breites Spektrum an musikalischen
Details zu erfahren.
So werden die Studierenden in diesem Unterrichtsfach innerhalb des
ersten Studienabschnittes in der Regel semesterweise von unterschiedlichen
Dozenten unterrichtet, um ab dem 5. Semester ihren favorisierten Hauptfachlehrer
für den zweiten Studienabschnitt frei wählen zu können.
Zweitinstrument
Das
Erlernen eines Zeitinstruments ist für SängerInnen ab dem
2. Studienjahr über einen Zeitraum von sechs Semestern, für
alle übrigen Instrumentalisten ab dem 3. Studienjahr über
einen Zeitraum von 4 Semestern lehrplanmäßig vorgesehen.
Studierende des VMI haben die Möglichkeit, bei der Wahl eines
Zweitinstrumentes frei zwischen allen angebotenen Instrumentengruppen
zu entscheiden. Vorkenntnisse hinsichtlich des gewählten Zweitinstrumentes
können naturgemäß von Vorteil sein, sind jedoch für
dieses Ergänzungsfach keinesfalls zwingend notwendig.
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