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David Buder - Vienna Music Institute

David Buder

David Buder ist Gründer und Geschäftsführer der in Wien ansässigen Musikagentur 'Matches Music'. Deren Breites Tätigkeitsfeld umfasst Artist- sowie Labelmanagement bis hin zu den damit verbundenen Geschäftsfeldern, wie Booking und den Betrieb eines Verlages. Als ausgebildeter Musiker und aktiver DJ verfügt er außerdem über jahrelange Erfahrung in der Musikbranche und kennt deren Eigenheiten und Herausforderungen auch aus Künstlerperspektive. Dadurch hat er sich ein dichtes persönliches Netzwerk in der österreichischen sowie internationalen Musikszene aufgebaut.

Der 1987 in Kirchdorf an der Krems geborene Musikmanager studierte Betriebswirtschaftslehre in Krems an der Donau und Audio Engineering in Wien. Im Management und Booking betreut er seit fast 10 Jahren vor allem Projekte deren Fokus auf elektronischer Musik liegt, wie z.B. Elektro Guzzi, Ogris Debris, Maximilian Walch, Oberst & Buchner, Joyce Muniz, Ken Hayakawa oder Johann Sebastian Bass. Als Konzertveranstalter und DJ gestaltet er seit 2008 aktiv die Musiklandschaft Österreichs mit und konzipiert unter anderem das Open-Air Musikfestival "FM4 Unlimited am Attersee" mit über 2000 Besuchern und eine Vielzahl an Club- und Konzertabende.

David Buder über seinen Arbeitszugang - Auszug aus dem Interview von 'Matches Music' mit Ruth Ranacher (Mica Austria): Wir arbeiten sehr nahe an der Künstlerin bzw. am Künstler, regelmäßiger persönlicher Kontakt und Austausch sind uns sehr wichtig. (...) Darüber hinaus erlebt die österreichische Musiklandschaft zurzeit ja eine Art Renaissance und wir möchten einen aktiven Beitrag dazu leisten, das derzeitige Momentum in nachhaltiges strukturelles Wachstum zu transformieren und Wien international verstärkt als Musikstandort auch abseits klassischer Musik zu positionieren. (...) Unser Ziel ist es nicht, auf einen Zug aufzuspringen oder Trends nachzulaufen, sondern mit talentierten Musikerinnen und Musikern organisch und nachhaltig gemeinsam etwas aufzubauen. (...) Unser eigener Anspruch ist es, nicht alles uneingeschränkt dem Wachstum als oberstem Ziel unterzuordnen. Das Produkt, mit dem wir letzten Endes arbeiten, ist ja immer die Musik. Es geht um Kunst und um Emotion, das vergisst man in der Hektik des Alltags gern mal. Unser Ziel ist es, weiterhin kompromisslos künstlerische Visionen zu verfolgen, den inhaltlichen Anspruch hochzuhalten - und dabei unsere Liebe zur Musik nicht zu kurz kommen zu lassen. (David Buder)

 
 
Lukas Kargl - Vienna Music Institute

Lukas Kargl

Lukas Kargl studierte Medienmanagement an der FH St. Pölten und beschäftigte sich im Rahmen seiner Abschlussarbeit mit dem Thema „Geschäftsmodell Playlists: Neue Monetarisierungsformen österreichischer Indie- und Major-Labels“. In den letzten Jahren arbeitete der gebürtige Oberösterreicher in verschiedensten Positionen auf, neben und hinter der Bühne im Music Business. Unter anderem als Neighbouring Rights Manager für Parov Stelar,  Labelbetreiber von töchtersöhne records (folkshilfe, Krautschädl, Parasol Caravan...), Stagemanager von folkshilfe und Gründer des Indie Labels „Blank Spots Records“.

Lukas Kargl ist auch als Gitarrist und Manager der Band „Catastrophe & Cure“ tätig, die für den DIY-Release ihres ersten Albums „Like Crazy Doves“ mit dem FM4 Amadeus Austrian Music Award ausgezeichnet wurden.

 
Ernst Ritsch Vienna Music Institute

Ernst Ritsch

Ernst Ritsch studierte in München und Graz, absolvierte Studienaufenthalte in Boston und New York, lehrte an verschiedenen Bildungseinrichtungen in Deutschland und Österreich, leitete Sommerakademien sowie zahlreiche Seminare und Workshops, war als Jury-Mitglied bei nationalen und internationalen Musikwettbewerben tätig und konzertierte als aktiver Musiker mit herausragenden MusikerInnen und Bands in vielen europäischen Ländern sowie in Übersee. Als künstlerisch-pädagogischer Leiter und Geschäftsführer steht er dem VMI-Vienna Music Institute seit rund zwei Jahrzehnten vor und ist auch aufgrund dieser Funktionen mit den Bereichen Management und Musikbusiness bestens vertraut.

Beim Studiengangsleitung Music Business wird auf eine praxisorientierte Verknüpfung von theoretischem Fachwissen und praktischen Anwendungsmöglichkeiten ein besonderer Wert gelegt. Begünstigt wird dies durch die Einbindung in eine international ausgerichtete Community von aktiven MusikerInnen unterschiedlichster Ausprägung sowie durch die Zusammenarbeit mit MusikproduzentInnen und Kreativschaffenden verschiedener Genres. Innerhalb dieses Umfeldes arbeiten Studierende des Studiengangs Music Business ab Studienbeginn an der praktischen Umsetzung verschiedener Musikprojekte, Veranstaltungsorganisationen und Managementaufgaben. Das Studium fördert die Begeisterung für eine kreative und praxisorientierte Auseinandersetzung mit den vielfältigen Aufgabenbereichen und Betätigungsmöglichkeiten eines modernen und zeitgemäßen Musikmangement, stellt wichtige Kontakte zu Musikschaffenden und der Kreativwirtschaft her und schafft das Fundament für eine erfolgreiche berufliche Karriere in diesen zukunftsträchtigen Bereichen.

Das Music Business hat sich in den letzten Jahren in einem atemberaubenden Tempo gewandelt - und ein Ende dieses Prozesses scheint derzeit noch keinesfalls in Sicht. Während das Virtuosentum auch in der so genannten Popularmusik immer mehr in den Hintergrund rückt und die großen Leitbilder zunehmend abhanden kommen, erlangen gleichzeitig andere Bereiche (wieder) größere Bedeutung. Dazu zählen insbesondere Musikproduktion und Musikbusiness, aber auch Songwriting und andere kreative Betätigungsfelder. War es vor nicht allzu langer Zeit noch beinahe undenkbar, ohne großes Label oder Management im Musikbusiness zu bedeutenden Erfolge zu gelangen, kann mittlerweile praktisch Jede(r) mit dem richtigen Know-how und den entsprechenden Kontakten zur Musikszene - nicht zuletzt durch die rasanten Entwicklungen im elektronischen Bereich sowie den weltweiten Verbreitungsmöglichkeiten über verschiedenste Kanäle und Medien - in kürzester Zeit sein eigenes und erfolgreiches Musikbusiness aufbauen. (Ernst Ritsch)