2. Teil: Spielbar schreiben für Violine und Streichquartett
Tue, Apr 21
|VMI - Vienna Music Institute
Der zweite Teil der Veranstaltungsreihe ist als praxisorientierter Workshop mit aktiver Teilnahme konzipiert und widmet sich der Instrumentationskunde der Streichinstrumente mit besonderem Fokus auf die Violine anhand von Beispielen aus Klassik, Romantik, Moderne sowie Film- und Game-Musik.


Day & Time
Apr 21, 2026, 12:15 PM – 4:15 PM
VMI - Vienna Music Institute, 3rd Floor (DG, Nobilegasse 23/25, 1150 Wien, Österreich
About the event
In diesem Seminar kann jede:r eine eigene Komposition oder ein Arrangement für Violine solo
oder Streichquartett mitbringen. Gemeinsam nehmen wir uns Zeit, die Werke auf ihre
Spielbarkeit hin zu überprüfen – einerseits praktisch durch das Spiel auf der Violine,
andererseits mithilfe eines gesampelten Streichquartetts. Die Stücke sollten idealerweise sowohl in Notenform als auch als MIDI-Datei vorliegen, mindestens jedoch in einer dieser beiden Formen.
Ergänzend dazu wird es kurze thematische Einheiten geben, die sich mit Kompositionen für
Streichinstrumente aus den Bereichen Konzertmusik, Neue Musik und Medienmusik
beschäftigen.
Geplant sind unter anderem Ausschnitte aus folgenden Werken:
A. Vivaldi: Die vier Jahreszeiten – „Der Sommer“
L. Beethoven: Violinkonzert D-Dur
J. Brahms: Streichsextett op. 18
D. Schostakowitsch: Streichquartett Nr. 8
K. Penderecki: Anaklasis
W. Lutosławski: Streichquartett (1964)
G. Ligeti: Atmosph.res
The Beatles: Eleanor Rigby
Apocalyptica: Farewell
Max Richter: November
Piotr Musiał: Frostpunk Theme
Bernard Herrmann: Psycho – „Duschszene“
Joseph Bishara: Insidious Theme
Alle Studierenden werden gebeten, eine Skizze oder ein Werk für Violine solo vorzubereiten und mitzubringen. Die eingereichten Arbeiten werden gemeinsam analysiert und diskutiert. Ausgewählte Passagen werden live auf der Violine vorgespielt.
Fokus auf:
die praktische Spielbarkeit der Komposition
das technische Schwierigkeitsniveau
instrumentenspezifische Herausforderungen für Violinist:innen
idiomatische Schreibweisen und klangliche Wirkung
Optimierungsmöglichkeiten in Notation und Satztechnik
Ziel des Workshops ist es, ein vertieftes Verständnis für die technischen, klanglichen und interpretatorischen Anforderungen der Violine zu entwickeln und Sicherheit im instrumentengerechten Komponieren zu gewinnen.
Dieser Teil ist verpflichtend für alle Medien- und Kompositionsstudierenden aller Klassen.
Gasthörende sind herzlich willkommen – bitte um Anmeldung für diese Veranstaltung.
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